Gemäß der Erklärung auf der Internetpage von Glendalough ist der Name von einer der am besten erhaltenen frühchristlichen Klosteranlagen in County Wicklow entliehen.

Die Ruinen der Klosterstätte platzieren sich an den zwei Seen, die dem Tal seinen Namen gegeben haben (gael.: Gleann da Locha - Tal der zwei Seen). Schon zur Bronzezeit gab es hier Besiedelungen.

Die Menschen seinerzeit lebten vom Abbau der zahlreichen Erzvorkommen und dürften den Berufsständen der Bergarbeiter und Schmelzer angehört haben.

Seit dem 6 Jh. erfreut sich das Tal eines besonderen Ruhms. Nachdem sich der heilige Kevin hier zunächst als Einsiedler niederließ, zog es immer mehr Geistliche an diesen malerischen Ort, so dass schon nach kurzer Zeit eines der bedeutendsten Klöster Irlands entstand. Die Geistlichen setzten sich aus verschiedenen Ständen zusammen. Die Mönche, zumeist Söhne Adeliger, waren in der Regel mit dem Abfassen und der Illustration von Erzählungen aus der Bibel betraut, während die Laienbrüder für die materielle Grundlage des Klosters sorgten.

Von 9. - 11. Jh. plünderten Wikinger immer wieder die Klosteranlage. Ihr Todesstoß bekam die Anlage dann 1398, als sie von englischen Truppen vollständig zerstört wurde.

 

Ihre  Musik beschreiben Glendalough selbst:

Traditionelle irische Musik modern und weltoffen interpretiert - geht das überhaupt? Wir finden: ja, und wie! Viele Elemente anderer Stilrichtungen fließen in unsere Musik mit ein und bereichern das Klangspektrum. Dabei wollen wir die gesamte Bandbreite der irischen Musik präsentieren. Vom altbekannten Traditional bis zu Songs zeitgenössischer Songwriter ist alles dabei... und auch ein paar eigene Stücke